Michael Kessler

Michael Kessler

Mit dem Diplom der Westfälischen Schauspielschule Bochum und dem Kultfilm "Manta Manta" beginnt Michael Kessler seine Karriere im Jahr 1992. Fünf Jahre lang spielt er verschiedenene Rollen am Theater. Kessler dreht fürs Kino ("Hui Buh", "Die Vampirschwestern"). Mit seinen Promi-Parodien bei "Switch" und "Wochenshow" nimmt Kessler Kurs auf die Comedy. Dabei verliert er das ernste Genre nie aus den Augen, mit Auftritten u.a. in "Tatort", "SOKO 5113", "Großstadtrevier" und "Der Staatsanwalt". Seine Stimme ist in zahlreichen Hörbüchern, Hörspielen, Filmen und Funkspots zu hören.

In seinen zahlreichen Rollen wie z.B. "Klausi" in "Manta Manta", "Peter Kloeppel" in "Switch" zeigt sich Kesslers Wandlungsfähigkeit. Er fuhr die "Berliner-Nacht-Taxe" und geht in "Kesslers Expedition" auf spannende Reisen.

Michael Kessler ist Träger zahlreicher Auszeichnungen. Unter anderem wird er 2008 als "Bester Schauspieler" mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet. Für "Switch Reloaded" erhält er den Deutschen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis.

Auf der Spree nach Berlin

Michael Kessler mit RettungsringDer Dreh startete am 8. Juli 2010 in der Oberlausitz, an der Quelle der Spree auf dem Kottmar. Von dort ging es 14 Tage lang Richtung Berlin.

Ausgerüstet mit einem Schlauchboot, einem Zelt, einer Angel und einem Smartphone, das ihm den Kontakt in die Netz- und Außenwelt ermöglicht, vertraut er seinem Improvisationstalent und lässt sich spontan auf das Abenteuer ein. Das noble Hotel muss er gegen den  Campingplatz eintauschen und das Boot auch schon mal tragen.

 

Mit dem Esel zur Ostsee

Michael und Esel EliasMichael Kessler wandert mit Esels Elias von Berlin quer durch die Schorfheide und die Uckermark bis an die Ostsee: Auf dem knapp 200 km langen Weg trägt der 7-jährige Wallach Kesslers Gepäck.

Sie schaffen es, trotz widriger Umstände, durch die Mitte Berlins und das Brandenburger Tor zu laufen und verbringen die erste Nacht gemeinsam auf einem Kinderbauernhof in Pankow. Dann geht es weiter über Bernau bis Ladeburg. Unterwegs begegnen sie neugierigen Touristen, überraschten Passanten.  "Teamfähigkeit und hohe Leistungsbereitschaft belohne ich mit uckermärkischem Mais", verspricht Michael Kessler. Aber mag ein Esel überhaupt Mais?

 

Mit dem Floß auf der Havel

Michael als KapitänMichael Kessler bewegt sich mit einer Höchstgeschwindigkeit von 8 Stundenkilometern von Potsdam nach Brandenburg. 67 Kilometer liegen vor ihm und seinem MF Schuhkarton.
 
Bei Caputh trifft er auf den Fischer-Lehrling André: der Junge fischt traditionell mit Reusen und Netzen noch immer so, wie es in seiner Familie seit Generationen üblich ist.

In Wildpark West, gegenüber von Werder, bekommt Kesslers Floß endlich einen Namen - MF Schuhkarton. Bei Werder hat Kessler große Mühe zehn rüstige Rentner in ihrem Kanu einzuholen. Die Freizeitsportler aus Düsseldorf sind weit über siebzig Jahre alt und gehen schon mehr als ein halbes Leben gemeinsam auf Rudertouren.

 

Wenig später entdeckt Kapitän Kessler Gisbert und Lily auf ihrem kleinen Schlauchboot. Die beiden gebürtigen Oldenburger haben fast die ganze Welt bereist und in verschiedenen Ländern gelebt. Gilbert, den alten Seebär, zieht es immer wieder aufs Wasser. Nun aber hat er sich ein Haus mitten im Wald an der Havel ersteigert. Sehr zum Leidwesen von Lily...

 

 

So weit die Huskys laufen

Michael Kessler und das HuskyrudelMit den Bildern aus Jack-London-Romanen im Kopf startet der Schauspieler und Comedian am 2. Januar 2012 auf eine Schlittentour mit vier sibirischen Huskys durch Brandenburg.

Egal ob bis dahin Schnee liegt oder nicht - das Gefährt funktioniert wahlweise als Schlitten oder Wagen. Mit dem Gespann auf 16 Pfoten geht es durch die winterliche Landschaft auf der Suche nach dem kältesten Ort Brandenburgs - denn Kälte ist für Huskys das Wohlfühlprogramm. Michael Kesslers Weg führt von Potsdam über Nuthethal, die Parforceheide (das letzte größere zusammenhängende Waldgebiet in der Region Berlin - Brandenburg) und über den Großbeerener Graben in den Naturpark Dahme - Heideseen, schließlich vom Spreewald in die Nieder - und Oberlausitz.

In 14 Tagen will Kessler mit seinem Hundequartett über 200 Kilometer zurücklegen.

Mit dem Klapprad von Kopenhagen nach Berlin

Michael Kessler Zum ersten Mal startet Michael Kessler seine Expedition außerhalb seiner gewohnten Gefilde. Sein Abenteuer trägt ihn nicht nur weit über die Grenzen Brandenburgs, sondern auch über Deutschland hinaus.

Von der dänischen Hauptstadt Kopenhagen aus folgt er dem legendären Radweg Berlin – Kopenhagen auf 630 Kilometern: vorbei an idyllischen Stränden, vollbesetzten Urlaubsquartieren, durch einsame Wälder und schließlich mit der Fähre über die Ostsee nach Rostock und von dort durch Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bis nach Berlin. Zwei Wochen Zeit hat Michael Kessler für die Strecke von der „Kleinen Meerjungfrau“ in Kopenhagen bis zum Brandenburger Tor.

Der Drahtesel muss zwar nicht gefüttert werden, tierisch anstrengend wird es trotzdem. Denn Michael Kessler radelt nicht etwa mit einem High-Tech-Treckingrad, sondern mit einem original 70er-Jahre-Klapprad. Das geht in die Beine, ist äußerst schweißtreibend und für die Pobacken ein Härtetest. Wie immer begleitet die Tour Kameramann Sören. Der radelt aber nicht selbst, sondern lässt sich fahren. Sehr zum Unmut von Michael Kessler… 

 

Mit dem Rasenmäher auf den Brocken

Die Aufgabe des rbb für Michael Kessler ist und bleibt eindeutig: Wieder eine Expedition! In den Harz, auf den Brocken… Schauspieler Michael Kessler ist fassungslos und nicht gewillt, noch einmal zu paddeln, zu laufen oder zu radeln.

Auf der Suche nach einem geeigneten motorisierten Gefährt entdeckt Michael Kessler einen Gärtner. Nichtsahnend mäht dieser gerade auf dem Vorplatz des rbb an der Masurenallee den Rasen. Dann eben mit Rasenmäher! Den Brocken erklimmt er motorisiert! Schließlich sind es von Berlin bis rauf auf den Brocken über 250 Kilometer. Mit dem 6 km/h schnellen Elektro-Rasenmäher hat Michael Kessler alle Gelegenheit, die Natur zu bewundern und Gespräche zu führen.

Sein Weg geht in beschaulichen Tempo von Berlin über Brandenburg und Sachsen-Anhalt in den Harz: Er kommt durch Potsdam, Caputh, Ferch, Lehnin, Golzow, Bad Belzig, Zerbst. Bei Barby überquert er die Elbe, lernt Schönebeck, Magdeburg, Wanzleben, Egeln, Quedlinburg und Thale am Harzrand kennen.

Falls der umweltfreundliche Rasenmäher durchhält und die teilweise beachtlichen Steigungen bezwingt, wird Michael Kessler auf seiner sechsten Expedition für den rbb die Spitze des höchsten Berges der nördlichen Mittelgebirge Deutschlands erreichen.

 

Michael Kessler auf dem Rasenmäher 

 

Unterwegs auf der Schiene

Dumm gelaufen! Eigentlich wollte Michael Kessler nur für Ordnung im rbb-Sendezentrum sorgen. Ein Stecker gehört in eine Buchse, denkt Kessler. Er steckt aber den falschen Stecker in die falsche Buchse und legt damit den kompletten rbb lahm. Voller Panik flüchtet Kessler vor dem Schwarzbild und steigt in Potsdam ins nächstbeste Fluchtmobil: die Bahn.

Michael Kessler irrt in Deutschland umher, kreuz und quer auf der Schiene. Auf seiner Flucht ohne Ziel steigt er ein und aus, ohne zu wissen, was als nächstes passiert, wo es hingeht, wo er landet, wo er bleibt. Eine ganz andere Expedition!

 

Mit dem Roller an der Donau 

Kanutour, Eselwanderung, Floßfahrt, Husky-Tour, Klappradreise und Rasenmäherfahrt liegen hinter Michael Kessler, als im Frühjahr 2013 unverhofft seine Flucht auf der Schiene quer durch Europa folgt. Doch Kessler will zurück zum rbb. Dumm nur, dass er sich verfahren hat, statt in Berlin landet er in Wien! In seiner achten Expedition folgt Kessler 14 Tage lang dem Lauf der Donau stromaufwärts von der österreichischen Hauptstadt durch die Wachau und die bayerischen Donautäler bis in den Schwarzwald..

Dieses Mal reist er mit Booten und Schiffen, benutzt Tretroller und Seniorenmobil. Kameramann Sören ist natürlich wieder dabei, wenn Michael Kessler eine Landschaft kennenlernt, in der die Schönheit und der Schrecken der Natur gleichermaßen sichtbar sind. In glühender Sommerhitze erinnern die letzten Spuren des Hochwassers daran, wie unterschiedlich der Fluss Gestalt annehmen kann und dass der Mensch darin oft nur ein Mitspieler ist. Michael Kessler macht diese Unterschiede spürbar und gibt den Menschen dennoch eine Hauptrolle.



Mit vier Hufen an der Neiße

Der Winter klopft an, aber Michael Kessler ist schon weg. Auf seiner neunten Expedition für den Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) ist Michael Kessler wieder unterwegs in den brandenburgischen Heimatgefilden bis tief nach Sachsen. In bewundernswerter Aufopferung für den Sender und dessen Unterhaltungsprogramm muss „Herr Keller“ nach einer aufreibenden Marketing-Tour für den Sender das Promo-Pony „Kassandra“ von Möbiskruge aus wieder nach Hause bringen. Direkt nach Zittau!

Der Weg führt Michael Kessler entlang der Neiße aus dem barocken Neuzelle, durch die Braunkohlegebiete („Death Valley des Ostens“), in die Filmstadt Görlitz, auch bekannt als „Görliwood“, und bis nach Zittau. Dazwischen ist genug Platz, durch eine der schönsten Landschaften Deutschlands zu reisen und spontan den Menschen zu begegnen, die dort Kirchen restaurieren, Bagger fahren oder einfach nur vom kleinen Grenzverkehr nach Polen erzählen können.

14 Tage trotzt Kessler Wind und Wetter, verläuft sich im Nebel, kümmert sich um die Pony-Dame und arbeitet gleichzeitig verbissen an seiner Karriere im Showgeschäft. Nach der Rasenmäher-Tour auf den Brocken, der Flucht auf der Schiene bis nach Rom, einer Radtour von Kopenhagen, der Rollerreise an der Donau und vielen anderen Abenteuern ist dies eine Herausforderung für Michael Kessler, zu der er sagt: „Ich glaub, mich tritt ein Pferd!“.

 Auf drei Rädern von Bayern an die Ostsee

Für seine neue Expedition geht Michael Kessler buchstäblich an die Grenze. Rund 1.400 Kilometer legt der Comedian im Tuk Tuk zurück. Mit dem ostasiatischen Dreirad fährt er von Bayern bis an die Ostsee, immer entlang des ehemaligen deutsch-deutschen Grenzstreifens, um zu erfahren, ob 25 Jahre nach dem Mauerfall auch wirklich zusammen gewachsen ist, was zusammengehört.

Vom alten Grenzstein im Dreiländereck nahe Hof zwischen Bayern, Sachsen und Tschechien bis zur Halbinsel Priwall an der Ostseeküste lauscht der Schauspieler neugierig den Menschen und ihren heiteren, ernsten und manchmal auch traurigen Geschichten diesseits und jenseits der ehemaligen Grenze.

Michael Kessler erlebt ein Wechselbad deutsch-deutscher Gefühle: heitere Zuversicht und herzliche Einigkeit, aber auch die Skepsis unverbesserlicher Betonköpfe. Denn die Teilung hat ihre Spuren hinterlassen, wie beispielsweise im früher getrennten Mödlareuth - genannt "Little Berlin".

Am "Point Alpha" hört Kessler einem ehemaligen Grenzsoldaten zu, der mit Gänsehaut vom Schrecken des Eisernen Vorhangs erzählt, um im nächsten Moment voller Inbrunst mit einer Reisegruppe das Rennsteig-Lied zu schmettern.

Kesslers Expedition - Auf drei Rädern von Bayern an die Ostsee

 

Kesslers Expedition Box 4 (3er DVD-Box)

Die Hoffnung auf seine große Samstagabend-Show im rbb Fernsehen hat Michael Kessler noch nicht aufgegeben, doch die Intendantin schickt ihn erneut auf eine Expeditionen...

Erleben Sie Michael Kessler wie er sich beim Erklimmen der Alpen mit dem Rad abstrampelt, romantische Reise mit viel Gefühl zum romantischen Neuschwanstein und mit Mops Frida an die Nordsee reist.

Kesslers Expedtion Box 4

  

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Kesslers Expeditionen 

Weitere Informationen und die aktuellen Sendungen zu Kesslers Expeditionen erhalten Sie auf den Online-Seiten des rbb